„Wir wollen das Leben belohnen, und die Arbeit füreinander.“

Zu Markus Ostermairs Roman „Der Sandler“

Laudatio von Clemens Pornschlegel

Der Tukan-Preis des Jahres 2020 ist Markus Ostermair für seinen Roman „Der Sandler“ zugesprochen worden. Ihre Wahl hat die Jury wie folgt begründet.

„Wie moderne Gespenster streifen sie durch Brückengewölbe, Notschlafstellen und Kleiderkammern, unbeachtetes Treibgut der Wohlstandsgesellschaft. Obwohl mitten unter uns, blicken wir meist durch sie hindurch. Die Obdachlosen auf dem teuren Münchner Pflaster haben keine Stimme, um von ihrem täglichen Überlebenskampf zu berichten, davon, wie ihnen das Leben entglitten ist oder von ihrer Scham darüber, und wie sie einen verstummen, letztlich ganz verschwinden lässt. Für ihre Sprachlosigkeit und die der Stadt, die sie umgibt, findet Markus Ostermair in seinem Roman ‚Der Sandler‘ eine so angemessene wie anspruchsvolle Form. […] Statt die harte Realität in wohlfeilem Realismus auszustellen, evoziert Ostermair sie in einer präzise gestalteten, an Döblin geschulten Sprache, die seinen Figuren Würde gibt, ohne ihnen falsche Nähe aufzuzwingen, ohne zu urteilen oder zu verklären. Aus wechselnden Blickwinkeln, genauer Beobachtung und mäandernden Gedankenströmen, mal poetisch, mal rau verdichtet, schafft er die eindrucksvolle Innenschau einer gesellschaftlichen Außenperspektive. Ein wichtiger, kraftvoller Roman über Ausgrenzung und Selbstbehauptung – auf dem dünnen Firnis unserer so sicher geglaubten Welt.“

Die Jury hat den Roman aufmerksam gelesen. Markus Ostermairs „Sandler“ lässt niemanden unberührt. Seine Darstellung der Welt aus der Perspektive Obdachloser – ausgehend von ihren Ess-, Trink-, Schlaf-, Wasch-, Defäkationsgewohnheiten, von den elementaren Tatsachen der Körper also – besitzt zweifelsohne die Kraft, die Wahrnehmung der Leser*innen zu verändern. Die Sätze rücken einem unmittelbar auf den Leib, man geht danach anders durch die Stadt. So nah an eingewachsenen Zehen, rumorenden Därmen, drückenden Blasen, verschwitzten T-Shirts, vor Salz starrenden Achselhaaren, die man alle gern übersehen hätte, war man noch nie. So informiert – über Tagesabläufe, Treffpunkte, Anlaufstellen, Behördengänge, Delirien – hat man vom Leben der Obdachlosen noch nicht gelesen. Und – literarisch am wichtigsten – so körperlich ist in der deutschen Literatur schon lange nicht mehr erzählt worden. Als literarische Wahlverwandte fallen einem keine Geringeren ein als Karl Philipp Moritz, Georg Büchner, Oskar Maria Graf und – ganz besonders – Alfred Döblin, mit dem Ostermair nicht nur den genauen Blick auf Großstädte, sondern auch die Vorliebe für aphoristisch gewitzte Kapitelüberschriften teilt: „Boxenstopp in der Mission“, „In der Zwickmühle steht es 1:1 unentschieden“, „Das gibt nur ein‘ Rudi Völler“.

Jedenfalls fackelt „Der Sandler“ – the times they are a-changin‘ – kein post-modernes Trash-Feuerwerk auf Kosten der sogenannten „loser“ ab. Die geschundenen Körper, die ihre geregelten Wege durch die Stadt gehen, sind keine flüchtig hingemachten Zitat-, Inter- und Hypertext-Kopien. Auch mit hyperreflexiver Autofiktion hat Ostermairs realistisch erzählter Roman nichts zu tun. Im „Sandler“ geht es von der ersten bis zur letzten Seite um die überlegte und genaue Darstellung der geschichtlichen Gegenwart und der darin herrschenden sozialen Verhältnisse. Dargestellt werden über einen Zeitraum von sechs Tagen und Nächten wirkliche Körper mit wirklichen, nach Zeit und Ort klar situierbaren Lebensgeschichten, fern aller medial vorfabrizierten Vorstellungen und „Narrative“. Letztere stellen sich bekanntlich in einem fort vor die Wirklichkeit, um sie – im Gegensatz zu den literarischen Werken – den Mitmenschen zu ersparen: die Demütigungen, vulgären Witze, Süchte, Ängste und – nicht zuletzt – die Ohnmacht, Langeweile und monotone Wiederkehr des Selben. Wer Obdachlosigkeit lieber als Pulp Fiction und Melodram erleben möchte, sollte nicht dem alkoholisiert durch München ziehenden „Sandler“ folgen. Er würde mit ganz anderen Abenteuern und Ereignissen konfrontiert: sich waschen, ohne ein Badezimmer zu haben, betteln, ohne die Hand aufzuhalten, gehen, um nicht umzufallen, den Schlüssel für eine Wohnung haben, ohne sie betreten zu können.

Der körperliche, noch genauer müsste man sagen: der materialistische Realismus des Romans stellt noch vor allen Konflikten, von denen er erzählt, die detaillierte Beschreibung propriozeptiver Körper-Empfindungen in den Vordergrund. „Karpfengleich schnappt er [Karl] nach ihr [der Luft], immer schneller, doch es hilft nichts. In seiner Brust eine Ambossenge, die er nicht loswird. Es packt ihn der Schwindel, es flimmert vor seinen Linsen wie von tausend verglühenden Würmchen.“ Ostermairs Metaphern und Vergleiche zielen nicht auf Bilder, ob hässlich oder schön, sie versuchen die diffusen, bildlosen Empfindungen zu erfassen, das einzigartige Leben der Figuren, wie es unter allen sichtbaren Oberflächen dahinfließt, manchmal pochend und tobend, manchmal langsam und müde. Wetterfühlige Narben und ungewaschene Hälse tauchen auf, aber nicht um jemanden in der Leseecke genüsslich anzuekeln, sondern weil sie zur Körper-Wirklichkeit der Figuren und zum Leben in den Münchner Straßen gehören und – vor allem – weil das Leben zuerst und zuletzt das Leben von Körpern ist, mit ihren Gebrechen und Genüssen, mit ihrer Leichtigkeit und Schwere.
 

Anders gesagt, die Wirklichkeit der Obdachlosen ist in Ostermairs Roman nicht einfach ein abstraktes „soziales Schicksal“, dessen übliches Verlaufsmuster man im Übrigen kennt: berufliche Probleme, häusliche Konflikte, Alkoholsucht, Abtauchen auf die Straße; sie folgt auch keinem fertigen Erzählmuster, ob sozialromantisch, melodramatisch, antik tragisch oder gar wüst romantisch. Darum geht es im „Sandler“ nicht. Die Wirklichkeit, auf die Ostermair es abgesehen hat, ist zuallererst konkrete körperliche Existenz in der Zeit: Nässe, Schweiß, Juckreiz, Durst, Müdigkeit, Anspannung, aber auch: Lösung, Wohlbefinden, Freude. Die Existenz der Körper geht nämlich allen sozialen Essenzen, Titeln, Distinktionen, Schicksalen und Biographie-Mustern voraus und ruft – das ist gewissermaßen Ostermairs befreiungstheologische Botschaft – die kreatürliche Gleichheit aller in Erinnerung: Aus Staub sind wir alle gemacht, Staub und Dreck sondern wir alle ab, und zu Staub werden wir zuletzt wieder.

Es gibt eine Gleichheit der Menschen, die jeder sozialen Hierarchie und jeder Herrschaft spottet, ganz gleich welcher kulturellen oder religiösen Ordnung, um sie allesamt als Frechheit, Überheblichkeit und Anmaßung bloßzustellen. Georg Büchner hat im „Hessischen Landboten“ die unterdrückten Bauern daran erinnert, als er zornig schrieb: „Aber tretet zu dem Menschenkinde und blickt durch seinen Fürstenmantel. Es isst, wenn es hungert, und schläft, wenn sein Auge dunkel wird. Sehet, es kroch so nackt und weich in die Welt wie ihr und wird so hart und steif hinausgetragen wie ihr, und doch hat es seinen Fuß auf eurem Nacken.“ Im selben rebellischen Sinn findet sich in Döblins „Alexanderplatz“ ein Vers aus dem Buch Kohelet: „Und haben alle einerlei Odem, und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh.“ (Prediger 3, 19)

Der Vers könnte auch als Motto über dem Roman Ostermairs stehen, der so illusionslos wie der biblische Prediger vom Dahinleben der Obdachlosen erzählt. Der Roman tut es auf ebenso drastische und unsentimentale wie auf scheue, ja schamhafte Weise. Voyeurismus und Obszönitäten sind das Geschäft anderer.

„Karl war nun ganz mit sich allein, er konnte sich völlig auf sich selbst konzentrieren und glaubte an einen zwar langsamen, aber doch stetigen Aufwärtstrend, bei dem es ein Holterdiepolter in jedem Fall zu vermeiden galt. Nur eine Sache sprengte den Rahmen dieses gemächlichen Fortgangs, und zwar, als er mit dem großen Zeh an die Badewanne stieß und vor Schmerz beinahe weinen musste. Er war den ganzen Tag über barfuß, der Druck der Schuhe war weg und seit einer Ewigkeit waren seine Füße nicht mehr so frei gewesen. In diese Freiheit schlug nun jener Stoß wie ein Blitz und Karl sank zusammen. Ja, der Nagel ist eingewachsen, das sieht er nun deutlich, links ist die Wulst schon ganz gelb.“

Die Haltung der Erzählstimme zur Figur Karls, die im Modus der „erlebten Rede“ beschrieben wird, zeichnet sich aus durch Intimität und Nähe, zugleich aber durch eine Distanz, die zu lachen weiß. Sie verzichtet auf falsche, anmaßende Identifikation, in der Karls unerträglicher Schmerz reißerisch als ‚inneres Erlebnis’ feilgeboten worden wäre, während der Erzähler selbst sich kurzerhand an die Stelle Karls gesetzt und damit jenes Unverzeihliche und Gemeine getan hätte, das Gilles Deleuze einmal in den lapidaren Satz gefasst hat: „Es ist entwürdigend, für die anderen zu sprechen.“

Entwürdigend ist es deswegen, weil durch das Sprechen-an-der-Stelle-des-anderen der andere in seiner Andersheit ausgelöscht und ins Nichts gestoßen wird. Umgekehrt vermeidet Ostermairs Erzählstimme aber auch jede Verdinglichung, in der die Figuren zum Objekt unbeteiligter, von oben herab erfolgender Beobachtung werden: als ob man zappelnde Obdachlosen-Insekten mit der Lupe betrachtete. Weder setzt die Erzählstimme des „Sandlers“ sich an die Stelle der erzählten Figuren, deren Eigentümlichkeit und Integrität geachtet werden – etwas pathetisch könnte man sagen: deren Geheimnis, Undurchdringlichkeit und Singularität intakt bleiben –, noch werden sie zu Objekten, deren Psychologie, Soziologie, Ideologie protokolliert würde. Im einen wie im anderen Fall, ob im Modus identifikatorischer Einfühlung oder kühler Objektivierung, fallen sie ihrer literarischen Auslöschung zum Opfer, die in der Regel umso heuchlerischer und gemeiner gerät, je ‚authentischer‘ der Erzähler sich dabei gibt und je mehr er so tut, als wisse er über die beschriebenen Figuren besser Bescheid als sie über sich selbst.

Dass es Markus Ostermair in seinem Debütroman gelungen ist, die literarische Auslöschung der von ihm beschriebenen Figuren zu vermeiden, sowohl den Authentizitätskitsch als auch den Ästhetizismus, dass er im Modus der erlebten Rede die Fremd- und Andersheit der obdachlosen Figuren zu respektieren versteht, zeugt ebenso sehr von erzählerischer Sorgfalt wie von moralischer Integrität. Noch in den peinlichsten und schambesetztesten Momenten, noch in den Situationen größter Vulgarität und Brutalität begegnet der Erzähler – damit aber auch der Leser – seinen Figuren mit Achtung. Nie vergisst er das lebendige Band, das sie mit allen anderen verbindet, auch mit denen, die sie mit falscher Scham aus ihrem Blickfeld verbannen und das übliche Wegschauen oder ängstliche Hindurchsehen pflegen. Was der Roman damit unmöglich macht, in jedem Wortsinn, sind die beiden gängigen emotionalen Routinen gegenüber Obdachlosen: das mehr oder weniger selbstzufriedene, die Grenze zwischen „drinnen“ und „draußen“ stets neu ziehende Mitleid erstens, das damit einhergehende verschämte, häufiger aber unverschämte Überlegenheitsgefühl zweitens.

Beide Routinen ruhen dem verbreiteten, in Permanenz propagierten Irrglauben auf, dass das Leben in erster Linie eine Sache des persönlichen Verdienstes sei, dass jeder seines Glückes Schmied und jeder für sich selbst und für genau das verantwortlich sei, was er verdient (und von den anderen abkassiert). Oder wie der Kaufmann in Brechts Lehrstück „Die Ausnahme und die Regel“ singt: „Und wem’s gut geht, der ist gut und wem’s / schlecht geht, der ist schlecht. / Und das ist gut so.“

Wie Brecht, so schreibt auch Ostermair energisch gegen den sozial-darwinistischen Schicksals- und Glücks-Glauben an, der seit dem 19. Jahrhundert unter den Titeln „Individualismus“ und „Liberalismus“ als honorige philosophische Theorie umgeht. Die einfachen und grundlegenden Lehren, die der Roman zum Thema „Obdachlosigkeit“ in offenem Widerspruch zu den liberalen Dogmen erteilt, sind die folgenden: erstens dass Obdachlosigkeit in erster Linie kein persönliches Schicksal und keine private Schuld ist, sondern eine straff organisierte, präzise strukturierte Lebensform unter den gegebenen sozio-ökonomischen Bedingungen. Sie greift genau dann – alle wissen es, niemand will es wahrhaben –, wenn man keine Aktienpakete, Eigentumswohnungen, geregelte Lohnarbeit, folglich auch kein ordentliches Zuhause, keine Dusche, Küche, Kleider und lustigen Wochenenden mehr hat. Dann steht das Niemands- und Elendsland der Städte plötzlich weit offen, die Bahndämme, Baubrachen, Unterführungen, verrußten Mittelstreifen, Bahnhofsecken oder die Box der christlichen Mission.

Die zweite grundsätzliche Lehre, die der Roman erteilt, ist die, dass die Obdachlosen in keiner fremden anderen Welt leben, sondern inmitten der ordentlichen bürgerlichen, wie alle anderen Leute auch. Obdachlosigkeit ist darin vorgesehen als das eingeschlossene Andere der durchreglementierten Normalität: als deren Drohung und letzte, böse Konsequenz, als jene a-soziale Ausnahme, welche die soziale Regel bestätigt. Anders gesagt, Obdachlosigkeit ist eine sozial-politisch konstruierte Institution der industriellen, sozialstaatlichen Moderne, die es aus diesem Grund in den sogenannten vor-modernen Gesellschaften weder dem Begriff noch der Sache nach gibt. Man findet dort Vagabunden, Räuber, Bettler, Einsiedler, Taugenichtse, fahrendes Volk, keine Penner, Wohnungslosen, Sozialfälle, und erst recht nicht die für sie vorgesehenen Antragsformularvordrucke. Das heißt aber: Obdachlosigkeit ist das Resultat der sozialen Organisation des Lebens, wie es in den Industriegesellschaften, in deren Management- und Verwaltungsabteilungen eingerichtet und bürokratisch abgearbeitet wird. Sie beruht auf der ebenso einfachen wie harten Tatsache, dass es in der besten aller ökonomischen Welten nichts umsonst gibt, dass es für alle leider nicht reicht, wie Heiner Müller einmal formulierte, und dass man deswegen unter anderem auch für Wohnungen und deren Nießbrauch, zahlen, das heißt, entfremdet arbeiten und permanent etwas leisten muss. Für den dysfunktionalen Rest, der – aus welchen Gründen auch immer – nichts leistet und nicht zahlen kann, es womöglich nicht einmal will, sind ordnungspolitisch zuständig: Polizeidienststellen, Sozialreferate, Bahnhofsmissionen, Beratungsstellen, Charity-Vereine, Weihnachtstombolas, Wohltäter aller Art. Und so gesehen, ist „Der Sandler“ kein Roman‚ über ‚Obdachlosigkeit‘, sondern ein Roman über jene Welt und ihre Ordnung, in der Obdachlose fabriziert werden, wie man Haar-Shampoos, Deutsche Fußballmeister (und Absteiger), Geländewagen (für den Autobahnkrieg) oder Grillsteaks fabriziert. Es ist ein Roman über unsere Welt. Es geht nicht darum, Obdachlose als Identifikationsfiguren des Mitleids zu beschreiben, sondern darum, in den aus der bürgerlichen Welt gefallenen Figuren die bürgerliche Welt und ihre Fabrikation von „Fällen“ zu erkennen.

Auch wenn der Roman die genannten Einsichten in den Geschichten des ehemaligen Mathematiklehrers Karl Maurer, der Bäckerstochter Mechthild Koppsteeg, Eisenkurts, Aurika Jovanovics oder Dieter Mankes mehr als anschaulich macht, läuft „Der Sandler“ dennoch nie Gefahr, zu einem anklagenden Polit-Thesenroman zu werden. Dem sentimentalen Jammern und Klagen setzt er das widerständige, verschlagen brutale, aber auch zärtliche und lachende, vor allem aber: das ungemein zähe Leben seiner Obdachlosenschar entgegen. Sie ähneln den Schiffbrüchigen, die Théodore Géricault auf seinem Gemälde von 1818, „Das Floß der Medusa“, dargestellt hat: Sie lieben sich nicht, prügeln sich, fressen sich in ihrer Not sogar gegenseitig auf, und dennoch rudern sie gemeinsam, teilen ihre Not, ihre Hoffnung und ihren Willen zum Leben.

Mit den anderen teilen, weil sie leben und weil alle „einerlei Odem haben“, ungeachtet aller Rechts-, Eigentums- und Karrieretitel, ist die einfache, in der bürgerlichen Gesellschaft indes seltsam utopisch wirkende Hoffnung, die Ostermairs Roman antreibt und die er unter die Leser bringt.

Dass der Tukan-Preis des Jahres 2020 an Markus Ostermair verliehen worden ist, ist nicht nur ein kulturelles Ereignis; es zeugt nicht nur vom großen Gespür der Jury für außergewöhnliche literarische Qualität. Es ist auch ein Zeichen der Hoffnung und der Achtung für das Leben, das wir miteinander teilen.

Auf einem der vielen Zettel, auf denen Lenz, der Straßenphilosoph des Romans, seine Einsichten festgehalten hat, findet sich der Satz: „Wir wollen das Leben belohnen, und die eigene Zügelung für die Vielfalt und die Arbeit füreinander.“ „Der Sandler“ gehört zu dieser „Arbeit füreinander“.

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